Chronik
KULTURFORUM BORGFELD
Hier finden Sie eine CHRONIK über die Entwicklung und Geschichte des Kulturforum Borgfeld, die im Jahr 2014 nach siebenjährigem Bestehen veröffentlicht wurde. Außerdem einen ÜBERBLICK über unsere Veranstaltungen der letzten zwei Jahre.
Über unsere aktuell geplanten Veranstaltungen informieren Sie sich bitte auf der STARTSEITE und im KALENDER.
CHRONIK
Ausgewählte bisherige VERANSTALTUNGEN
21. März 2026 - 16 Uhr
WELTTAG DER POESIE
Rainer Goetz las die "13 Monate" von Erich Kästner und weitere Monatsgedichte von Rilke, Kaléko, Hesse und anderen im FLEET, Stiftungsdorf Borgfeld, Daniel-Jacobs-Allee 1, 28357 Bremen
21. Juni 2025
LESUNG: "Wer in der Vergangenheit gräbt"
Die Autorin Ilona Rudolph und der Autor Jürgen Linke stellten ihren neu erschienenen Briefroman vor: „Wer in der Vergangenheit gräbt“.
Hier ein paar Eindrücke:
Der Parkplatz eines Einkaufsmarktes. Irgendwo zwischen Weser und Ostsee. Lotta, eigentlich Charlotte Becker, sieht im Vorübergehen einen Mann, der ihr bekannt vorkommt Ist. Ist das Eduard von der Marwitz, den damals alle - in der WG in West-Berlin - Edu nannten? Eine wilde Zeit war das. Dutschke, Benno Ohnesorg , den eine Polizeikugel in den Rücken traf; auf dem Ku-Damm Wasserwerfer. Hatte Lotta wirklich ihren Bett- und Politgenossen von damals gesehen?
Sie hatte! Das stellt sich nach einer Suchanzeige in der Zeitung heraus. Das ist der Anfang einer langen, über Jahre sich erstreckenden Korrespondenz. Erinnerungen werden wach. Aber nicht nur gute! Wo ist Gregor abgeblieben, Lottas Bruder? Er gehörte auch zur WG in Berlin; war gut befreundet mit Edu. Wie oft haben die beiden ihre Abende in Mühlenhaupts „Leierkasten“ verbracht! Gregor war oft so blau, dass Edu ihn nur mit Mühe nach Hause bringen konnte. Plötzlich war Gregor spurlos verschwunden.
Die Korrespondenz zwischen Lotta und Edu ist längst kein freundlicher Austausch mehr von Erinnerungen. Lottas Fragen werden immer bohrender. Hatte Edu etwas zu tun mit Gregors Verschwinden? Kontakte zur RAF? War und Ist Edu wirklich nur Menschenfreund und Schöngeist? Oder ist alles nur Maske? Ein Wolf im Schafspelz? Alles ist lange her. Aber Schuld vergeht nicht. Bauarbeiter finden im Berliner Grunewald einen Toten, der 40 Jahre im märkischen Sand gelegen hat. Könnte das Greor gewesen sein? Merkmale am Toten lassen das Vermuten.
Lotta und Onno - auch einer von damals und jetzt mit Lotta verheiratet - lassen Edu keine Ruhe. „Sag endlich die Wahrheit!“ Dieser Satz findet sich oft in Lottas Briefen. Wohl gab es ein letztes Treffen von Edu und Gregor. Was da - angeblich - geschah, schildert Edu genau. Indes: Lotta und Onno nehmen ihm diese Darstellung der Ereignisse nicht ab.
Man einigt sich schließlich auf ein Treffen in Lottas Frühstückspension auf der Insel Poel. Da wolle man nun reinen Tisch machen.
Was hat Edu vor? Für alle Fälle wird er einen2 Schutzengel“ bei sich haben.- Einen Herrn mi nicht ganz sauberer Weste. Das hält Edu für besser als die Walther 7,65, die sein Vater trickreich über das Ende des Krieges gerettet hatte. - Was haben Lotta und Onno vor?
Es kommt anders als geplant. Edu kann die Reise nicht mehr antreten. Aber ein Anderer wird an Lottas Tür klopfen - und damit nimmt die Katastrophe ihren Lauf.
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich:
Ilona Rudolph / Jürgen Linke
WER IN DER VERGANGENHEIT GRÄBT
KellnerVerlag
ISBN 978-3-910871-10-6
Frühjahr 2023
MULTI-MEDIA-PROJEKT: Kids in Borgfeld

Dreimal ist bekanntlich Bremer Recht, und so startete das Kulturfomm Borgfeld im Frühjahr 2023 mit seinem dritten Projekt. Wir erinnern uns: 2020 veranstalteten Kulturforum und Textmacher einen erfolgreichen regionalen Krimi-Wettbewerb, dessen Ergebnisse in dem Buch „Tatort Borgfeld". Bereits 2008 wurde ein erster Schreibwettbewerb initiiert: Unter dem Titel „Borgfeld? - Ja, ich lebe hier!" waren Alteingesessene und Neubürger*innen aufgerufen, ihre Geschichten zu präsentieren. An dieses erste Projekt knüpft nun das dritte Projekt in gewisser Weise an — aber anders!
Was beschäftigt die Kinder in Borgfeld? Welche Interessen haben sie? Und wie sehen sie das Leben in ihrem Ortsteil?
All diese Fragen bewegten die ehrenamtlichen Mitglieder vom Borgfelder Kulturforum. Während Erwachsene viele Möglichkeiten haben, sich zu äußern, fehlen solche Gelegenheiten für Jungen und Mädchen oftmals. Aber Kinder nehmen ihr Umfeld oft ganz anders wahr als Erwachsene. Umso wichtiger ist es, auch ihnen eine Stimme und damit Öffentlichkeit zu geben.
Deswegen startete die Kulturinitiative das Multi-Media-Projekt „Kids in Borgfeld“. Alle unter 12-jährigen wurden im Frühjahr aufgerufen, teilzunehmen und ihre Beiträge einzureichen: Texte, Fotos, Bilder, Lieder, Videos - alles war willkommen.
Insgesamt haben sich 27 Kinder aus Borgfeld und umzu an dieser Aktion beteiligt. Es wurde geschrieben, gezeichnet und fotografiert. Herzlichen Dank für diese Beiträge. Und volle Anerkennung!
Um die Ergebnisse der Aktion zu würdigen und der Öffentlichkeit in Borgfeld zugänglich zu machen, wurden sie in einer Publikation zusammengefasst. Es sollte dabei möglich nichts verändert werden. Das eingereichte Material blieb – bis auf kleine redaktionelle Ausnahmen - originalgetreu, so wie es eingereicht wurde. Ohne erwachsene Bevormundung spricht es für sich.
Das Kulturforum Borgfeld hofft, dass Mädchen und Jungen im Ortsteil mit dieser Veröffentlichung mehr Mut und Lust bekommen, sich zu äußern, ihre Interessen zu vertreten und sich in die Ortsgemeinschaft einzubringen. Und gleichzeitig sind auch alle Erwachsenen dazu aufgefordert, den Kindern mehr Gehör zu schenken, sie zu beteiligen und ihnen Raum für ihre Beiträge zu geben. Möge das Projekt „Kids in Borgfeld“ ein Anfang für weitere Aktionen sein!
Ds Buch umfasst 48 Seiten kann für 5 € erworben werden. Bitte fragen Sie bei Interesse
Frau Monika Hüls
Tel.: 0421-472240
2020 SCHREIBWETTBEWERB:
Der Borgfeld-Krimi "Tatort Borgfeld"
2020 erschien der Borgfeld-Krimi. Das Spektrum der Themen und Plots ist breit gefächert: es reicht vom klassischen Krimi à la Dorothy Sayers und Agatha Christie bis hin zu sehr aktuellen Themen wie Umweltfrevel und Gewalt gegen Frauen. Die Bühne, auf der sich das „schröckliche“ Geschehen abspielt, ist Borgfeld, das detailreich und anschaulich dargestellt wird. Den Leser erwartet ein schaurig-schönes Leseerlebnis.
Die einzelnen Krimis wurden von Bürger*Innen im Rahmen eines Schreibwettbewerbs 2020 geschrieben und vom Team des Kulturforums layoutet, ein Buchumschlag entworfen, der Druck organisiert u.v.m. Die Jury hat getagt und ihr fiel die Entscheidung für die ersten drei Plätze sehr schwer, Insofern gibt es keine Rangfolge, aber als die drei besten Geschichten wurden ausgewählt:
- "Die Frau in Schwarz" von Maria Tegeler-Weinhardt
- "Das Kreuz des Bischofs" von Werner Kriete
- "Das zerbrochene Schwert" von Knut-Alexander Höhn
Der über 200 Seiten starke Krimiband mit Fotos von Reinhard Wirz und Jörg Behrmann kann noch für 14,80 € erworben werden (ISBN 978-3-949116-02-5) bei
- Monika Hüls, Telefon 0421-472240
- Jörg Behrmann, Telefon 0163 6931426
- Jürgen Linke, Telefon 0421-274941
Erschienen im Donat-Verlag, Borgfelder Heerstr. 29, 28357 Bremen

Alle VERANSTALTUNGEN der letzten zwei Jahre
im ÜBERBLICK
FOTO-IMPRESSIONEN
BLAUE STUNDE im Ratsspiekerpark


KÜNSTLERPRÄSENTATIONEN beim TREFF•KULTUR



AUSSTELLUNGEN in der Wümmestube, Stiftungsdorf Borgfeld


FOTOWETTBEWERB 2016


SINGEN IM PARK

Matinée WELTTAG DER POESIE




































